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Ein­stei­ger

Ver­si­che­rungs­om­buds­mann Wil­helm Schlucke­bier stellt Jah­res­bi­lanz vor

Die Zahl der Beschwerden gegen Versicherungsunternehmen ist im vergangenen Jahr erneut gesunken. Das geht aus dem Jahresbericht des Versicherungsombudsmanns hervor, der im Mai vorgestellt wurde.

Demnach sind bei der unabhängigen Schlichtungsstelle, die im Fall von Streitigkeiten zwischen Versicherern und ihren Kunden vermittelt, 13.006 zulässige Beschwerden eingegangen – 8,1 Prozent weniger als im Vorjahr, als die Zahl bereits um 5,1 Prozent gefallen war. Die meisten Beschwerden entfielen erneut auf die Sparten Rechtsschutz (3202) und Lebensversicherung (3089). Wilhelm Schluckebier, der das Amt des Versicherungsombudsmanns seit April 2019 bekleidet, ging in seinem Bericht auch auf kuriose Beschwerdefälle ein. Ein Kunde etwa wollte seine Versicherung gegen Einbruchdiebstahl in Anspruch nehmen, nachdem ein Waschbär in sein Haus eingedrungen war, Hundefutter gefressen und eine Zwischendecke zerstört hatte. Da Tiere aber keine Diebe sein können, kam eine Regulierung nur auf dem Kulanzweg zustande, heißt es im Jahresbericht.

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