Die Altersvorsorge der Bevölkerung basiert auf einem Zusammenspiel von staatlichen und privaten Sicherungssystemen, die sich einander bedingen. Höhere Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung schränken beispielsweise den Spielraum für die private Vorsorge ein. Umgekehrt erhöhen Leistungskürzungen in der gesetzlichen Rentenversicherung den privaten Vorsorgebedarf. Änderungen an diesem System müssen daher immer so ausgestaltet sein, dass die Balance aus privater und gesetzlicher Absicherung nicht verloren geht.
Die Versicherer brauchen zudem ein investitionsfreundliches Umfeld. Den eingegangenen Verpflichtungen gegenüber ihren Kund/-innen stehen hohe Kapitalanlagen gegenüber. Mehr als eine Billion Euro umfasst der Kapitalstock der Lebensversicherer. Attraktive Anlagemöglichkeiten, harmonisierte Finanzmärkte sowie eine Regulierung, die langfristige Investitionen nicht erschwert, kommen letztlich allen Sparer/-innen zugute. Nachhaltigkeitsaspekte werden dabei immer wichtiger. Aufgrund ihres langfristigen Geschäftsmodells können die Lebensversicherer viel zur ökologischen Transformation der Wirtschaft beitragen.
Die Altersvorsorge und die Absicherung von Lebensrisiken sind komplexe Themen. Alle Kund/-innen, die Beratung wünschen, sollten diese bekommen. Versicherungsvermittler/-innen helfen Kund/innen dabei, Risiken richtig einzuschätzen und stehen im Leistungsfall an ihrer Seite. Diese etablierten Kontaktstellen müssen erhalten bleiben, um ein breites Beratungs- und Serviceangebot für die Bevölkerung sicherzustellen.