Positionen-Magazin
Absi­che­rung von Urlau­bern

Rei­sende bes­ser schüt­zen

Die Insolvenz des Touristikkonzerns Thomas Cook hat eine Debatte über die Absicherung von Pauschalreisenden ausgelöst.

Bis Mitte November hatten deutsche Kunden beim zuständigen Versicherer Zurich bereits Ansprüche von mehr als 250 Millionen Euro geltend gemacht. Die deutsche Thomas-Cook-Tochter war aber nur bis zur gesetzlichen Mindesthaftungssumme von 110 Millionen Euro versichert. Das bedeutet, dass Betroffene nur einen Teil ihres Schadens ersetzt bekommen. Dabei sieht die EU-Richtlinie für den Insolvenzschutz bei Pauschalreisen eine vollständige Absicherung vor. Um dieses Ziel zu erreichen, könnte ein mehrstufiges System die bisherige Untergrenze von 110 Millionen Euro ablösen. Reiseveranstalter könnten dann je nach Umsatz ausreichenden Versicherungsschutz einkaufen.

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