Es geht noch höher: 25 Meter auf einem Seil balancieren – mit etwas Üben durchaus machbar. Dasselbe in 200 Metern Höhe klingt deutlich riskanter, das Ganze in der „Windy City“ Chicago anzugehen geradezu wagemutig. Weil Nik Wallenda gern noch einen drauf setzt, muss er auf dieser Strecke eine Steigung von 19 Grad überwinden. Und wenn er das geschafft hat, wartet das nächste Hochhaus in 30 Metern Entfernung. Hatten wir erwähnt, dass seine Augen verbunden sind? Zum Glück ist ja alles versichert: Mit einer 20-Millionen-Dollar-Haftpflichtpolice hat der 35-jährige Amerikaner die Unversehrtheit von Montage-Team, Zuschauern und Häusern abgesichert. Er selbst ist auf eigenes Risiko da draußen, ohne Netz und ohne Gurt. Aber es geht ja alles gut an diesem 3. November 2014. Sechseinhalb Minuten für den Anstieg, eine knappe Minute für die zweite Etappe. Was mit etwas Üben alles zu schaffen ist …

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