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Den soll­ten Sie ken­nen

Mark Bran­son

Kaum ein Chef einer deutschen Behörde steht so im Mittelpunkt des Interesses wie der neue Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Mark Branson.

Am 1. August rückte der Brite als Nachfolger von Felix Hufeld an die BaFin-Spitze, und die Erwartungen an ihn sind hoch: Er soll die Finanzaufsicht reformieren und schlagkräftiger machen, damit ein Bilanzskandal wie beim ehemaligen Dax-Unternehmen Wirecard sich nicht wiederholen kann. 

Der Bundestag hat dazu die Befugnisse der Bonner Aufseher bereits erweitert, und Branson selbst hat die Latte hoch gelegt: „Die BaFin soll eine Aufsichtsbehörde von Weltklasse werden“, sagte der 52-Jährige bei seinem Amtsantritt. An Erfahrung mangelt es dem studierten Mathematiker nicht. Viele Jahre war er in führenden Positionen für verschiedene Großbanken tätig, darunter Credit Suisse und UBS. 2014 wurde er zum Chef der Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma berufen, die er bis zu seinem Wechsel zur BaFin leitete.

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