Ver­or­tet

Loh­nens­werte Land­par­tie

Je weniger Schäden, desto niedriger die Regionalklasse: Die unverbindliche GDV-Statistik für die Kfz-Versicherungen zeigt, wo Autofahren am sichersten ist. 


Wo verursachen Autofahrer viele und teure Schäden, wo kracht es nur selten? Um das zu ermitteln, berechnet der Versicherungsverband GDV die Schadenbilanzen der mehr als 400 Zulassungsbezirke in Deutschland und teilt sie in unverbindliche Regionalklassen ein. Diese Einteilung ist eine Richtschnur, keine Vorgabe für Kfz-Versicherer. Tendenziell aber gilt: Je niedriger die Regionalklasse, desto günstiger wirkt sie sich auf den Versicherungsbeitrag aus. Die Regionalklasse hängt davon ab, wie viele Schäden in welcher Höhe von den Kfz-Versicherern reguliert wurden. Entscheidend ist dabei nicht, wo ein Schaden entstanden ist, sondern in welchem Zulassungsbezirk der Fahrzeughalter wohnt. In der Kaskoversicherung spielen auch Diebstähle, Wildunfälle sowie Sturmund Hagelschäden mit hinein. Wegen der geringeren Verkehrsdichte ist die Regionalklasse in ländlichen Gebieten meist geringer als in Städten. Regional gibt es einige Unterschiede: Während bei der Haftpflichversicherung die günstigsten Zulassungsbezirke in Ostdeutschland liegen, ist bei der Teilkaskopolice der Nordwesten vorn. Die höchsten Regionalklassen liegen in Berlin, Hamburg und Teilen Bayerns. 

Text: Claus Gorgs

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