Positionen-Magazin
Ein­stei­ger

Ger­hard Schrö­der

Der Name von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder ist mit Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010 verbunden. In seine Amtszeit von 1998 bis 2005 fielen auch Veränderungen in der Rentenpolitik. Jetzt will er die betriebliche Altersversorgung stärken.

Mit dem Altersvermögensergänzungsgesetz trat 2001 eine Neugestaltung der Rentenformel in Kraft, die eine dauerhafte Senkung des Rentenniveaus zur Folge hatte. Im Jahr darauf führte Rot-Grün die Riesterrente und das Anrecht auf eine betriebliche Altersvorsorge für Angestellte über den Arbeitgeber ein. Zudem wurde der Beitragssatz zur Rentenversicherung auf 19,5 Prozent des Bruttoeinkommens begrenzt. Nun widmet sich der 75-Jährige dem Thema Altersvorsorge erneut: Seit Januar ist Schröder ehrenamtliches Vorstandsmitglied beim Verband Betriebliche Versorgungswerke für Unternehmen und Kommunen (BVUK) in Berlin, der sich für auskömmliche Renten in Deutschland sowie für alternative Angebote in der Altersvorsorge einsetzt.

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