Politik ist ein Haifischbecken, schon klar, aber auch Krokodile können Politikern gefährlich werden. Geht ein US-Präsident auf Reisen, ist der Sicherheitsaufwand enorm: Straßen werden gesperrt, Gullydeckel verschweißt, Scharfschützen positioniert. Das ist bei Donald Trump nicht anders als bei seinem Vorgänger Barack Obama. Der war bei seinem Besuch in der australischen Stadt Darwin zusätzlich abgesichert: Die Stadt versicherte ihn gegen Attacken durch Krokodile – die Police gab es als Gastgeschenk. So abwegig ist die Versicherung nicht im Norden Australiens, immerhin leben dort rund 150.000 der bis zu fünf Meter langen und als extrem aggressiv geltenden Salzwasserkrokodile. Statistisch gesehen fallen ihnen ein bis zwei Menschen pro Jahr zum Opfer. Wäre Obama eines von ihnen gewesen, wären an seine Frau exakt 50.000 Australische Dollar geflossen, umgerechnet etwa 48.000 Euro. Übrigens: Sein Nachfolger Donald Trump hat zwar noch keinen Besuch in Australien eingeplant, eine Kroko-Police für ihn wurde aber bereits ausgestellt – man kann ja nie wissen.

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