Ein Hole in One, das Einlochen mit dem ersten Schlag, bleibt für die meisten Golfer lebenslang ein Traum. Amateure müssen für ein solches Ass im Schnitt rund 2.500 Turniere spielen, Profis gelingt der perfekte Schlag etwas öfter. Wer es schafft, erlebt einen unvergesslichen Moment – für Richard Nixon war sein Ass aus dem Jahr 1961 im Rückblick sogar „besser als die Wahl zum amerikanischen Präsidenten“. Die folgte acht Jahre später. Außer diesem Glücksgefühl und einem Platz auf der Ehrentafel des Golfclubs ist ein Hole in One mit einer Pflicht verbunden: Die ungeschriebenen Regeln des Golfsports verlangen, alle Mitspieler des Turniers auf einen Drink einzuladen. Das kann sich als kostspielig erweisen, zumal Golfspieler nicht als anspruchslose Klientel gelten. Ungetrübt bleibt die Freude übers Ass daher nur mit einer Hole-in-One-Versicherung. Sie zahlt im Fall der Fälle bis zu 1.000 Euro für Getränke.

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