Alters­vor­sorge

Darum ist Ries­ter ein Erfolg

Riester leistet einen wesentlichen Beitrag zur Altersvorsorge in Deutschland: Allein bei den Lebensversicherern sind 73,5 Milliarden Euro in Riester-Verträgen angespart. Und wer heute riestert, stockt seine gesetzliche Rente deutlich auf – wie Zahlen der Deutschen Rentenversicherung belegen.

Rentenplus bis zu 20 Prozent

Wie hoch die Renten aus Riester-Verträgen ausfallen, hat eine Studie für die Deutsche Rentenversicherung ermittelt. Riester-Sparer der Altersgruppe von 40 bis 44 Jahren haben demnach bereits einen Riester-Rentenanspruch von 71 Euro (Frauen) bzw. 102 Euro (Männer) aufgebaut – und zwar auch dann, wenn sie keine weiteren Beiträge mehr einzahlen sollten. Die sicher erreichte gesetzliche Rente in der Altersgruppe beträgt 481 Euro (Frauen) bzw. 515 Euro (Männer). Rechnerisch bringt Riester damit ein Rentenplus von 20 Prozent (Männer) bzw. 15 Prozent (Frauen). 


70 Prozent der Arbeitnehmer sorgen zusätzlich vor

Derzeit verfügen rund sieben von zehn sozialversicherungspflichtig Beschäftigten über 25 Jahren entweder über eine Riester-Rente oder eine betriebliche Altersversorgung (Quelle: Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung). Gut 11,1 Millionen Menschen erhalten eine Riester-Förderung (Quelle: Bundesfinanzministerium). 

Mit Riester sorgen auch Geringverdiener vor 

Riester ist wegen der personenbezogenen Förderung (Grund- und Kinderzulagen) insbesondere bei geringen Einkommen und Eigenbeiträgen attraktiv. Das schlägt sich in der Statistik nieder: Fast 40 Prozent der geförderten Riester-Sparer verdienen weniger als 20.000 Euro pro Jahr. Unter der Einkommensgrenze von 30.000 Euro liegen annähernd 60 Prozent.

Fazit: Erfolg nicht aufs Spiel setzen

Eine so stark verbreitete freiwillige Altersvorsorge wie die Riester-Rente ist ein Aktivposten, der für ein nachhaltig finanziertes Rentensystem unverzichtbar ist. Wer jetzt eine radikale Abkehr von Riester fordert, setzt alle erreichten Erfolge aufs Spiel.




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