GDV-Ver­triebs­we­ge­sta­tis­tik

Trend zu mehr Online-Abschlüs­sen im Kraft­fahr­zeug­be­reich

Einfirmenvertreter haben 2013 anteilig etwas weniger Lebensversicherungen vermittelt als ein Jahr zuvor. Ihr Anteil am Neugeschäft sank um 0,6 Prozentpunkte auf 42,5 Prozent, wie aus der Vertriebswegeumfrage 2013 des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht. Makler konnten ihre Position mit 25,2 Prozent konstant halten. Die Kreditinstitute erzielten dagegen erstmals seit 2010 wieder einen Zuwachs. Sie verbuchten 19,8 Prozent des gesamten Neugeschäftes mit Lebensversicherungen – nach 18,7 Prozent ein Jahr zuvor.

Die größten Verschiebungen gab es 2013 unterdessen im Neugeschäft mit Krankenversicherungen. Während die Einfirmenvertreter ihren Anteil von 52,4 auf 54,5 Prozent steigern konnten, büßten die Makler fast vier Prozentpunkte ein (Anteil: 28,6 Prozent). Die Position der Kreditinstitute und der Direktvertriebe blieb nahezu unverändert.

In der Schaden- und Unfallversicherung setzte sich 2013 der Wachstumstrend des Direktvertriebes fort. Gemessen am Beitrag wurden 12,4 Prozent aller neuen Policen direkt abgeschlossen nach 10,4 Prozent ein Jahr zuvor. Der Anstieg geht vor allem auf das Konto des Kfz-Geschäfts, in dem inzwischen mehr als 17 Prozent des Volumens ohne Vermittler zustande kommt. Die meisten Schaden- und Unfallversicherungen werden aber weiterhin von Einfirmenvertretern (Anteil: 45,6 Prozent) und Maklern (Anteil: 27,8 Prozent) vermittelt.


Die jährliche Vertriebswegeumfrage basiert auf einer Befragung der GDV-Mitgliedsunternehmen, die je nach Sparte zwischen 87 und 97 Prozent des Marktes abdecken. Die Angaben zur Geschäftsverteilung beziehen sich in der Lebensversicherung auf die Beitragssumme, bei Krankenversicherungen auf die Monatsbeiträge und in der Sparte Schaden/Unfall auf die jeweiligen Jahresbeiträge.

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