Aus­bil­dungs­start

Aus­bil­dungs­quote der Ver­si­che­rer bleibt trotz Corona sta­bil

Wer bei deutschen Versicherern lernt, kann sich darauf verlassen: Trotz Corona geht die Ausbildung unvermindert und mit gleicher Qualität weiter. Wenn das keine gute Nachricht ist!

Die Zahlen des Arbeitgeberverbands der Versicherungsunternehmen in Deutschland zeigen: Die Versicherungswirtschaft bildet trotz Corona-Pandemie weiter auf hohem Niveau aus. 2020 haben die Unternehmen des Sektors rund 12.000 Auszubildende beschäftigt. In diesem Jahr dürften es zum Ausbildungsstart 1. August oder 1. September wohl ähnlich viele sein. Die Ausbildungsquote bleibt damit voraussichtlich stabil bei etwa sechs Prozent aller Beschäftigten des Sektors.

Ich freue mich über und für alle Menschen, die in diesem Jahr mit einer Ausbildung in der Versicherungswirtschaft starten oder diese bereits begonnen haben. Ich finde, Sie haben sich für einen zukunftssichereren und familienfreundlichen Beruf und eine spannende Herausforderung in einem krisenfesten Sektor entschieden!

Im vergangenen Jahr wurden 89 Prozent aller zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätze auch besetzt. Das zeigt aus meiner Sicht, dass die Versicherungswirtschaft als attraktiver Arbeitgeber mit guten Zukunftsperspektiven gesehen wird. Und genauso wichtig: Fast zwei Drittel aller Azubis werden nach bestandener Prüfung unbefristet übernommen.

Anders als viele andere Wirtschaftszweige konnten die Versicherer trotz Corona weitgehend ungehindert ausbilden. Die Ausbildungsquote hat sich trotz pandemiebedingter Einschränkungen nicht signifikant gegenüber den Vorjahren verändert. Auch wenn an einigen Stellen Inhalte verschoben oder angepasst wurden: Die Ausbildungsgänge konnten im Großen und Ganzen unverändert durchgeführt werden.

Derzeit arbeiten die beteiligten Sozialpartner an einer Reform des Ausbildungsberufs „Kauffrau bzw. Kaufmann für Versicherungen und Finanzen“. Im Fokus steht dabei die Vermittlung umfassender digitaler Kompetenzen. Es ist geplant, dass eine reformierte Ausbildungsordnung schon ab 2022 greift.

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