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Lau­e­res Lüft­chen ersetzt Sturm und Drang

Ja, die Digitalisierung wirbelt die Finanzbranche weiter durcheinander. Doch es wird unwahrscheinlicher, dass Fintechs und Insurtechs gestandene Banken und Versicherer ablösen. Die Zahlen weisen jedenfalls darauf hin, dass ihre Sturm-und-Drang-Phase bald enden könnte. Zwar stiegen laut Comdirect und Beratungshaus Barkow Consulting auch im vergangenen Jahr die Investitionen deutlich an: So verzeichneten deutsche Fin- und Insurtechs in den ersten neun Monaten 2016 einen Venture-Capital-Zufluss von 507 Millionen Euro (Gesamtjahr 2015: 435 Millionen Euro). Wurden aber 2015 noch 154 Gründungen registriert, so waren es von Januar bis September 2016 nur noch 49. Viele ältere Start-ups wurden zudem von der etablierten Konkurrenz gekauft. Weil: Das mit der Digitalisierung, das geht ja gerade erst los.


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