Schwer­punkt Unfall­mel­de­dienst

Praxis­test bestan­den

Damit zum Start des Unfallmeldedienstes alles reibungslos läuft, haben ausgewählte Testfahrer den Service bereits seit einiger Zeit auf Herz und Nieren geprüft. Sabine Kellermann gehört dazu – und hat den ersten echten Notruf ausgelöst.

Bei Ihnen hat es im Probebetrieb gekracht. Was ist passiert?
Sabine Kellermann: Ich war auf dem Weg zur Arbeit. Leider hat die Dame vor mir gemeint, sie müsste an der Ampel etwas stärker bremsen. Da bin ich ihr mit meinem Nissan Micra hinten raufgerutscht.

Und der Unfallmeldedienst?
Kellermann: Mein Handy hat direkt nach dem Crash sofort das Service-Center angerufen. Die Frau am Telefon hat mich gefragt, ob jemand verletzt sei. Und auch, ob es wirklich einen Unfall gegeben habe. Das war ja im Januar, also noch im Probebetrieb. Ich habe gesagt, dass das kein Scherzanruf sei. Aber zum Glück gab es nur einen kleinen Blechschaden. Die Notrufzentrale musste also keinen Krankenwagen rufen. Und zwei Stunden später hat mich dann mein Versicherer direkt angerufen, um den Schaden aufzunehmen.

 

Hatten Sie nach diesem Unfall noch einmal „das Vergnügen“?
Kellermann: Bis jetzt hat sich der Stecker nicht mehr gemeldet – auch nicht bei unebener Fahrbahn. Musste er auch nicht.

Wird der Stecker also weiter bei Ihnen mitfahren?
Kellermann: Ja, auf jeden Fall. Das gibt eine gewisse Sicherheit, dass im Ernstfall sofort der Rettungswagen kommt. Oberklasse-Autos haben so etwas ja teilweise schon eingebaut. Es ist super, dass es das jetzt auch für das kleine Budget gibt.

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