30 Jahre nach dem Mau­er­fall

Ost oder West zählt vor allem in Ost­deutsch­land

Auch 30 Jahre nach dem Mauerfall nimmt die Mehrheit der Menschen in Ostdeutschland die regionale Herkunft als gesellschaftliche Trennlinie wahr. Demgegenüber teilt diese Einschätzung nur knapp ein Drittel der Befragten in Westdeutschland, wie eine Allensbach-Umfrage für den GDV zeigt.

Für die #GenerationMitte der 30- bis 59-Jährigen sind für die Stellung in der deutschen Gesellschaft vor allem die Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht, Einkommen und die Herkunft aus Deutschland bzw. einem anderen Land wichtig. Hier zeigen sich zwischen Ost und West nur geringfügige Unterschiede. 


Stark angenähert haben sich Ost- und Westdeutsche bei der Beurteilung ihrer wirtschaftlichen Situation. Insgesamt 59 Prozent der #GenerationMitte ziehen eine positive Bilanz – dies ist der höchste Wert seit Beginn der Befragung im Jahr 2013. Nur neun Prozent bewerten ihre materielle Lage eindeutig negativ.

Zur #GenerationMitte

Die #GenerationMitte der 30- bis 59-Jährigen umfasst über 35 Millionen Menschen in Deutschland. Für den GDV befragt das Institut für Demoskopie Allensbach seit 2013 einmal jährlich diese breite Bevölkerungsschicht zu ihren Einstellungen, Erwartungen und Ängsten. Für die repräsentative Untersuchung  2019 befragte Allensbach im Juli 2019 insgesamt 1.103 Männer und Frauen. 

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