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Test­stre­cken 2018

Auto­ma­ti­sier­tes Fah­ren erobert Städte

Automatisierte Autos werden ab dem kommenden Jahr deutlich häufiger auf öffentlichen Straßen fahren als bisher: 2018 gehen unter anderem in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen neue Teststrecken für das automatisierte Fahren in Betrieb, wie aus einer heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Übersicht hervorgeht.

Während das erste digitale Testfeld zwischen Nürnberg und München auf die Autobahn A9 beschränkt war, machen die neuen Strecken auch Fahrten auf Landstraßen und im Stadtverkehr möglich. Drei Beispiele:

  • In Berlin wird zwischen Ernst-Reuter-Platz und Brandenburger Tor eine digitale Infrastruktur aufgebaut, unter anderem werden 15 Ampeln miteinander vernetzt.
  • In Düsseldorf sollen Teile des Stadtverkehrs zum Testgebiet für 16 Busse werden.
  • Auf Sylt und im bayerischen Bad Birnbach können Interessierte sogar mitfahren: Hier bringen automatisiert fahrende Busse ihre Passagiere ans Ziel.

Die vollständige Übersicht aller neuen Projekte und Strecken haben wir hier zusammengestellt – inklusive einer Deutschlandkarte.

Zur Sicherheit muss bei allen Testfahrten weiterhin ein Mensch an Bord sein, der im Notfall eingreifen kann. Sollte es trotzdem zu Unfällen kommen, werden die Unfallopfer von der Kfz-Haftpflichtversicherung entschädigt, die auch für jedes automatisierte Fahrzeug abgeschlossen werden muss.

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