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Regulierung

Verbändeanhörung zum VSAAG: GDV spricht sich gegen zusätzlichen Abwicklungsfonds aus

GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen kritisiert nationale Zusatzbelastungen im Zuge des Versicherungs-Sanierungs-Abwicklungs-und-Aufsichtsänderungs-Gesetz (VSAAG).

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© Ricardo Gomez Angel / unsplash

Mit dem Versicherungs-Sanierungs-Abwicklungs-und-Aufsichtsänderungs-Gesetz (VSAAG) setzt die Bundesregierung die Insurance Recovery and Resolution Directive (IRRD) in nationales Recht um. Im Rahmen der Verbändeanhörung bewertet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) die geplante Einführung eines zusätzlichen Abwicklungsfonds als unnötig. Dazu der Hauptgeschäftsführer des GDV Jörg Asmussen:

„Der spartenübergreifende Abwicklungsfonds, den der deutsche Gesetzgeber im Zuge der nationalen Umsetzung der IRRD einführen möchte, ist ein klarer Fall von Goldplating. Versicherungssparten werden bewusst getrennt geführt, damit jede Sparte finanziell für sich stabil bleibt. Ein pauschaler Sammeltopf für alle Sparten hebelt dieses Prinzip aus. Am Ende haftet eine Sparte für Risiken, die sie gar nicht selbst verursacht hat. Das schafft Intransparenz und gefährdet die Stabilität des gesamten Systems. Die IRRD alleine schafft vielen unnötigen Aufwand, das Goldplating der IRRD noch mehr."

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