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Konjunktur & Märkte

Finanzstabilität im Spannungsfeld technologischer Disruption und politischer Risiken

Der Beginn des Jahres 2026 ist durch hohe Risiken für die Finanzstabilität gekennzeichnet. Hintergrund sind die tiefgreifenden geopolitischen und technologischen Veränderungen. Einen Überblick über aktuelle Entwicklungen der Finanzstabilität und der makroprudenziellen Aufsicht gibt die neue Ausgabe der „Financial Stability Perspectives“ des GDV.

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© unsplash / Fumiaki Hayashi

Der Beginn dieses Jahres ist durch hohe Finanzstabilitätsrisiken geprägt. Zwar hat sich das Finanzsystem bislang bemerkenswert robust gegenüber den geopolitischen Umbrüchen des vergangenen Jahres gezeigt. Die anhaltend hohe politische Unsicherheit und die zunehmende geoökonomische Fragmentierung führen jedoch zu einem deutlichen Anstieg der systemischen Risiken. Hinzu kommt eine hohe Veränderungsdynamik durch die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz. Gleichzeitig haben sich im Jahr 2025 mit den hohen Bewertungen von Technologiewerten und dem Anstieg der Staatsschulden zentrale Verwundbarkeiten im Finanzsystem weiter vergrößert.

Für den Versicherungssektor bleiben die Risiken weiterhin moderat. Solide Solvenzquoten und eine sicherheitsorientierte Kapitalanlage stützen die Stabilität des Sektors. Als langfristige Investoren profitieren Versicherer zudem von der normalisierten Zinsstrukturkurve und höheren Laufzeitprämien. Auch für die Versicherungsunternehmen bringt die komplexe Risikolandschaft aber große Herausforderungen mit sich. Neben den geopolitischen Risiken sind dabei insbesondere Digitalisierungs- und klimabezogene Risiken im Fokus.

Die vollständige Ausgabe der Financial Stability Perspectives steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die Autorin Dr. Anja Theis.

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