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Frankfurt am Main liegt bei Renten für Frauen in Hessen vorne

Dargestellt sind die Kreise mit höchster und niedrigster Rente in Hessen. Ausgewiesen wird der durchschnittliche Rentenzahlbetrag im Jahr 2023 in Euro, also die monatlich ausgezahlte gesetzliche Rente nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen, die aus eigenen Rentenansprüchen erworben wurde.

Schlusslicht bei den Frauen in Hessen ist Hersfeld-Rotenburg mit einem Rentenzahlbetrag von 761 Euro. Dort bekommen Männer mit 1.424 Euro fast doppelt so viel Rente. Die höchsten Rentenzahlbeträge erhalten Frauen in Frankfurt am Main mit 1.017 Euro. Die Männer liegen dort hingegen unter dem Landesdurchschnitt. Dadurch ist die Rentenlücke in Frankfurt am Main mit rund 275 Euro die niedrigste in Hessen. Grundsätzlich ist die Gender Pension Gap auch in Hessen, wie in anderen westdeutschen Bundesländern, größer als in Ostdeutschland. 

Prognos hat im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) die Rentenzahlbeträge auf Landkreisebene für das Jahr 2023 ermittelt. Basis sind verfügbare Daten für die regionale Verteilung aus dem Jahr 2021 sowie Daten für Bund und Bundesländer bis 2023.

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