Versicherungsquote bei Elementarschadenversicherung steigt kontinuierlich
Die Grafik zeigt die Versicherungsdichte/Einschlussquote für die Volldeckung gegen Elementargefahren in der Wohngebäude- und Hausratversicherung seit 2002. Reine Starkregenverträge werden nicht mitgezählt. Ab 2012 sind die sogenannten Altverträge der ehemaligen Deutschen Versicherungs-AG integriert.
2025 sind 10,6 Mio. Wohngebäude gegen Überschwemmung durch Starkregen und Hochwasser sowie andere Naturgefahren versichert. Das entspricht einer Versicherungsdichte von immerhin 59 Prozent bezogen auf Wohngebäude-Feuer (ohne reine Starkregenverträge und mit sogenannten Altprodukten der ehemaligen Deutschen Versicherungs-AG). Verglichen mit der Versicherungsdichte für die Naturgefahren Sturm / Hagel von 96 Prozent ist der Wert dennoch gering. Das heißt dass inzwischen deutlich über die Hälfte der Wohngebäude Deckung gegen Elementargefahren haben! 2017 lag der entsprechende deutschlandweite Wert bei 41 Prozent.
Ähnlich wie bei Wohngebäude ist auch bei der Hausratversicherung ein Anstieg der Verträge mit Deckung der Elementargefahren zu verzeichnen. Bis Ende 2025 haben 12,0 Mio. Haushalte einen Versicherungsschutz gegen Überschwemmung (durch Ausuferung und Witterungsniederschläge) und andere Elementargefahren abgeschlossen. Die Einschlussquote liegt hier aktuell bei 43 Prozent bezogen auf Verträge Hausrat-Gesamt (ohne reine Starkregenverträge und mit sogenannten Altprodukte der ehemaligen Deutschen Versicherungs-AG).
Diese Grafik stammt aus der Broschüre „Datenservice zum Naturgefahrenreport 2026“. Diese Broschüre bündelt das Langzeitwissen der deutschen Versicherer über Naturgefahrenschäden und stellt es allen Interessierten zur Verfügung. Alle Statistiken finden Sie hier.