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Regulierung

EU-Kommission verkündet FIDA-Rückzug

Die EU-Kommission hat in ihrem Arbeitsprogramm für 2027 angekündigt, den Vorschlag zum Zugang zu Finanzdaten (Financial Data Access, FIDA) zurückzuziehen.

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© gettyimages / iantfoto

Dazu erklärt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen: „Gut, dass die Kommission bei FIDA die Reißleine zieht. Es ist ein klares Signal, dass Brüssel die Wettbewerbsfähigkeit Europas stärken möchte. Unternehmen teure Datenautobahnen vorzuschreiben, nach denen kein Kunde gefragt hat, bringt Europa nicht voran. Die Finanzdaten europäischer Verbraucherinnen und Verbraucher sollten den großen Plattformen außerhalb Europas nicht auf einem Silbertablett serviert werden.“

FIDA hätte enorme Ressourcen gebunden, für neue Schnittstellen, Datensysteme und Dashboards. Dieses Geld und die Fachkräfte werden für Investitionen in die Zukunft, wie Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit benötigt. Die Versicherer hoffen, dass dieser Schritt Schule macht und weitere Vorhaben ehrlich auf den Prüfstand kommen.

Bei der Spar- und Investitionsunion bleibt die Kommission dagegen zu zaghaft. Wer privates Kapital für Wachstum und Transformation mobilisieren will, muss auch die Versicherer als größten institutionellen Investor Europas stärker einbeziehen. Dafür braucht es einfachere Regelungen für den gesamten Finanzsektor. Spätestens zur Halbzeitbilanz der Spar- und Investitionsunion im zweiten Quartal 2027 muss deshalb ein Financial Services Omnibus auf den Tisch.

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