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Schaden & Unfall

Badeunfälle: Rund 20 Prozent der Kinder zwischen 9 und 13 Jahren können nicht schwimmen

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Dennoch gehen viele Kinder ohne sichere Schwimmkenntnisse in die Badesaison. Laut einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag des GDV können nach Angaben der befragten Eltern rund 20 Prozent der Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren nicht schwimmen.

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© mactrunk / Getty Images

„Wenn jedes fünfte Kind in diesem Alter nicht schwimmen kann, ist das ein Warnsignal. Das Seepferdchen ist ein wichtiger erster Schritt. Entscheidend ist aber, dass Kinder ihre Schwimmfähigkeiten regelmäßig trainieren und sich auch in ungewohnten Situationen sicher im Wasser bewegen können“, sagt Anja Käfer-Rohrbach, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des GDV.

Schwimmkompetenz geht über das Seepferdchen hinaus

Das Seepferdchen bescheinigt keine sichere Schwimmfähigkeit, sondern lediglich erste Schwimmkenntnisse. „Es reicht nicht, wenn Kinder sich nur kurz über Wasser halten können. Sie müssen sicher schwimmen, Strecken bewältigen und auch mit ungewohnten Situationen im Wasser umgehen können. Erst dann sprechen wir von echter Schwimmkompetenz“, sagt Käfer-Rohrbach.

Auch wenn laut Umfrage die Mehrheit der Kinder im Alter zwischen 5 und 8 Jahren das Schwimmen lernt, bleiben viele Eltern angespannt. 25 Prozent der Eltern mit Kindern in dieser Altersgruppe geben an, dass sie ziemlich besorgt sind, wenn ihre Kinder baden gehen. Doch auch Schwimmkenntnisse nehmen vielen Eltern die Sorge nicht vollständig. Jeder fünfte Elternteil sagt, trotz eines schwimmenden Kindes weiterhin ziemlich angespannt und besorgt zu sein. Das zeigt, dass Schwimmkurse allein vielen Eltern noch kein sicheres Gefühl vermitteln. Regelmäßiges Üben und eine aufmerksame Begleitung bleiben entscheidend.

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Prävention steht an erster Stelle – Versicherungsschutz hilft im Ernstfall

Ausführlicher Schwimmunterricht, regelmäßiges Üben und das Baden an bewachten Gewässern können das Unfallrisiko im Wasser deutlich verringern. „Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem schweren Unfall, kann eine finanzielle Absicherung Familien helfen, die Folgen zu bewältigen. Das gilt etwa dann, wenn ein Kind dauerhaft auf Unterstützung und Hilfsmittel angewiesen ist“, sagt Käfer-Rohrbach.

Je nach Vertrag unterstützt eine private Unfallversicherung nach einem schweren Unfall unter anderem mit einer Kapitalleistung, Pflegeleistungen, Haushaltshilfen sowie bei der Planung, Organisation und Finanzierung notwendiger Rehabilitationsmaßnahmen. Kinder können über einen Familientarif oder mit einer eigenen Kinder-Unfallversicherung abgesichert werden. Weitere Informationen finden Eltern auf dem Verbraucherportal der Versicherer unter www.dieversicherer.de/versicherer/freizeit/private-unfallversicherung.  

Kostenloser Kinder-Unfallcheck unterstützt Eltern

Der kostenlose Kinder Unfallcheck der Versicherer hilft Eltern, typische Unfallgefahren im Alltag zu erkennen und Risiken zu verringern. Neben Hinweisen für sicheres Verhalten am Wasser bietet das interaktive Online-Tool praktische Tipps für mehr Sicherheit zu Hause, beim Sport und im Straßenverkehr. Der Kinder Unfallcheck ist abrufbar unter www.kinderunfall-check.de

Zur Umfrage

YouGov hat im Auftrag des GDV im Mai 2026 insgesamt 1.027 Eltern in Deutschland befragt. Darunter waren 800 Eltern mit Kindern unter 13 Jahren. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht und Region quotiert und die Ergebnisse entsprechend gewichtet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.

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