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Was die steigende Lebenserwartung für die Altersvorsorge bedeutet

Lebenslange Leistungen sind unverzichtbar Link kopieren

Die Deutschen leben immer länger, sagt die Statistik. Was sie jedoch nicht verrät: Wie viel Lebenszeit jedem Einzelnen vergönnt ist. Die Menschen können Pech haben und schon mit 75 Jahren sterben. Oder zu den Glücklichen gehören, die 90 oder noch viel älter werden. Und diese Ungewissheit macht auch die finanzielle Absicherung des Ruhestands so schwierig. Schließlich sollte das Geld bis zum Lebensende reichen und nicht vorher schon zur Neige gehen.

Eine private Rentenversicherung löst dieses Dilemma. Sie zahlt unabhängig davon, wie alt der Kunde wird und nimmt damit den Menschen das Risiko ab, länger zu leben als das Geld reicht. Es ist die einzige Form der Altersvorsorge, die mit den Menschen gewissermaßen mit „altert“. Und ist damit für die finanzielle Absicherung des Ruhestands unverzichtbar.

Möglich wird das durch die Absicherung des Todesfallrisikos im Kollektiv. Ein Versicherer kalkuliert die monatliche Rente für seine Kunden auf Basis der geschätzten mittleren Lebenserwartung. Für diejenigen, die früher sterben, muss er weniger Renten zahlen und kann das dadurch freiwerdende Vermögen nutzen, um die Leistungen für die besonders Langlebigen zu finanzieren. So wird das finanzielle „Risiko“ eines hohen Alters beherrschbar, das für einen Einzelnen nicht kalkulierbar ist.

Der lebenslangen Rente kommt künftig auch deshalb eine größere Bedeutung zu, weil sich der Charakter der privaten Altersvorsorge verändert. Durch den demografischen Wandel geraten die sozialen Sicherungssysteme unter Druck. Die private Altersvorsorge dient in Zukunft daher immer weniger der Finanzierung irgendwelcher Extras. Das Geld wird vielmehr zur Sicherung des gewünschten Lebensstandards im Alter benötigt. Es geht darum, das Geld für Miete, Nahrungsmittel, Kleidung oder den kleinen Urlaub zu haben. Und zwar dauerhaft.