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Verbraucher-Perspektive

Wie schütze ich mein Zuhause? Link kopieren

Schwere Unwetter wie etwa Hochwasser und Überschwemmungen führen uns immer wieder vor Augen, wie schnell Eigentum zerstört und Existenzen vernichtet werden können. Um sich auf die teils verheerenden Folgen des Klimawandels einzustellen, sind Prävention, Information und umfassender Versicherungsschutz gegen alle Naturgefahren notwendig.

Bislang fehlt jedoch ein bundesweites Naturgefahrenportal, dass diese Informationen für alle Bürgerinnen und Bürger bereitstellt. Viele Hausbesitzer/-innen sind sich der Gefahren durch Wetterextreme nicht bewusst. Sie unterschätzen, dass Starkregen und Überschwemmungen existenzbedrohend sein können, beispielsweise das eigene Haus zerstören kann. Immobilienbesitzer/-innen und Mieter/-innen sollten deshalb ihr individuelles Risiko prüfen, wie sehr sie von Starkregen und anderen Naturgefahren betroffen sein können.

Für mehr Information und Aufklärung haben die deutschen Versicherer den Hochwasser-Check entwickelt. Dort erfahren Verbraucher/-innen adressgenau, wie stark das eigene Gebäude durch Flusshochwasser und Starkregen gefährdet ist.

Immobilienbesitzer/-innen können präventiv handeln, indem sie ihr Zuhause durch bauliche Maßnahmen gegen Naturgefahren wie Hochwasser und Starkregen schützen. Wer neu baut, sollte je nach Gefährdung seines Gebäudes die Schutzmaßnahmen gegen mögliche Überschwemmung direkt mit einplanen. Aber auch bereits bestehende Gebäude können nachträglich gegen Folgen von Starkregen und Hochwasser geschützt werden, etwa durch den Einbau einer Rückstauklappe, Aufkantungen an Kellertreppen oder durch Abdichten von Fenstern und Türen.