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Konjunktur & Märkte

Notenbanken vor schwierigen Entscheidungen

Sowohl EZB als auch Fed stehen bei ihren Zinsentscheidungen im September vor besonderen Herausforderungen – allerdings aus unterschiedlichen Gründen.

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© Unsplash

Die Hoffnung auf eine deutliche Erholung der deutschen Wirtschaft im laufenden Jahr schwindet weiter. Zwar stiegen die Reallöhne im zweiten Quartal zum ersten Mal seit zwei Jahren leicht an, doch die Stimmung bei Verbrauchern und Unternehmen ist schlecht. Auch die Wirtschaft des Euroraums schwächelt. Gleichzeitig legte der Abwärtstrend der Inflation in den Sommermonaten eine Pause ein. Die Europäische Zentralbank muss vor diesem Hintergrund abwägen, ob sie bei ihrer Zinsentscheidung im September auf eine weitere geldpolitische Straffung verzichtet.

US-Konjunktur robuster als erwartet 

Dagegen zeigt sich die US-amerikanische Konjunktur im Moment unerwartet robust. Vor diesem Hintergrund setzt sich an den amerikanischen Finanzmärkten die Ansicht durch, dass die Zinsen länger als zuvor angenommen hoch bleiben dürften. In der Folge sind die Renditen für Staatsanleihen auf mehrjährige Höchststände gestiegen. Die Aktienmärkte reagierten zunächst verschnupft auf diese Veränderung; zum Monatsende deuteten die Kurse aber bereits wieder ein Comeback an. 

Die vollständige Ausgabe der Economics and Finance Perspectives können Sie sich am Ende dieser Seite herunterladen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die Autoren Dr. Jörg Stefan Haas und Dr. Max Hanisch.

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