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Nürnberger Präventionsprogramm für mentale Gesundheit

Prävention statt Schicksal: Berufsunfähigkeitsversicherung neu denken

© Stefan Hobmaier

Katja Briones-Schulz ist Mitglied des Vorstands der Nürnberger Versicherung und verantwortet dort unter anderem die Berufsunfähigkeitsversicherung – ein Bereich, der für viele Menschen entscheidend ist. Denn wenn die eigene Arbeitskraft wegfällt, steht oft mehr auf dem Spiel als nur ein Einkommen: Es geht um Stabilität, Perspektive und Sicherheit.

Mentale Gesundheit rückt in den Mittelpunkt

Psychische Erkrankungen sind heute eine der häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit – und ihr Anteil wächst. Erfreulicherweise ist das Thema gesellschaftlich sichtbarer geworden, Tabus verschwinden, immer mehr Betroffene suchen Unterstützung. Doch zwischen den ersten Anzeichen einer psychischen Erkrankung und professioneller Hilfe vergeht häufig viel Zeit.

Genau hier setzt Katja Briones-Schulz an: Die Nürnberger will nicht erst handeln, wenn eine Krise zur Diagnose wird, sondern ihre Kundinnen und Kunden früh begleiten und stärken.

Versicherung als Partner für Prävention

Katja Briones-Schulz und ihr Team bauen deshalb ein Präventionsprogramm, das insbesondere mentale Gesundheit unterstützt. Ziel ist es, Versicherten niedrigschwellige Angebote zu eröffnen, Orientierung zu geben und lange Wartephasen zu überbrücken: Die Nürnberger möchte zum Beispiel psychologische Erstberatung und Begleitung in belastenden Lebensphasen vermitteln. Prävention bedeutet hier: Risiken verstehen – und das Wissen nutzen, um Menschen frühzeitig zu helfen.

Für Katja Briones-Schulz ist das eine Frage von Verantwortung und langfristigem Denken. Berufsunfähigkeit soll nicht nur abgesichert werden, sondern möglichst gar nicht erst eintreten.

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