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Schaden und Unfall

Schadenregulierung der Versicherer mit wenig Konflikten

Die Regulierungspraxis funktioniert gut. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Konflikte zwischen Kunden beziehungsweise Geschädigten und den Versicherern sind demnach die große Ausnahme.

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© AndreyPopov / Getty Images

Die Regulierungspraxis der Versicherer, etwa bei Kfz-Schäden, funktioniert gut. 

Versicherer regulieren Schäden zuverlässig. Allein 2020 leisteten die Schaden- und Unfallversicherer rund 52 Milliarden Euro für 22 Millionen Schäden. 99,3 Prozent der Fälle werden reibungslos und zur Zufriedenheit der Kunden reguliert. Das hat eine Erhebung des GDV unter seinen Mitgliedsunternehmen zum Regulierungsverhalten in den Jahren 2017 bis 2020 ergeben.  

Der Anteil der Schadenfälle, in denen es zum Prozess kommt, liegt lediglich bei 0,7 Prozent. In rund 0,3 Prozent der Schadenfälle entscheiden die Gerichte zugunsten der Versicherer. Rund 0,2 Prozent enden in einem Vergleich und nur 0,2 Prozent der Schadenfälle enden zu Ungunsten der Versicherer.

Nur wenig Beschwerden beim Versicherungsombudsmann 

Auch die geringen Beschwerdezahlen beim Versicherungsombudsmann zeigen, dass Konflikte bei der Schadenregulierung die Ausnahme sind. Laut dem Jahresbericht des Versicherungsombudsmanns 2020 gab es insgesamt 13.235 zulässige Beschwerden. Davon gab es für die Schaden- und Unfallversicherung knapp 8.700 Beschwerden. Demgegenüber stehen im Jahr 2020 rund 22 Millionen regulierte Schäden und 332 Millionen Versicherungsverträge in der Schaden- und Unfallversicherung. 

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