Nach dem Unfall: E-Autos nicht pauschal als Hochrisiko behandeln Link kopieren
Unsicherheit über beschädigte Hochvoltbatterien führte in der Vergangenheit teilweise zu aufwendigen Bergungen, langen Quarantänezeiten und hohen Standkosten. Seit Dezember 2025 rät eine gemeinsame Handlungsempfehlung von mehr als 20 Organisationen – darunter der GDV, der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der ADAC –, Feuerwehren, Abschleppdiensten und Werkstätten zu einem einheitlicheren Vorgehen.
Zudem bleibt die Antriebsbatterie ein wichtiger Faktor für Reparaturkosten. Sie ist ein besonders wertvolles Fahrzeugbauteil. Nach einem Unfall muss deshalb zuverlässig festgestellt werden können, ob die Batterie unbeschädigt ist, repariert werden kann oder ersetzt werden muss. Hersteller sollten Batterien konstruktiv gut schützen - zum Beispiel durch eine Schutzplatte am Fahrzeug-Unterboden, der Kratzer an der Antriebsbatterie verhindert, sowie aussagekräftige Diagnosedaten bereitstellen, mit denen der Zustand des Akkus nach einem Unfall sicher festgestellt werden kann. Nicht zuletzt sollten Reparaturanleitungen wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Lösungen für die Reparatur und den teilweisen Austausch beschädigter Batterien vorsehen. Das kann wirtschaftliche Totalschäden vermeiden und Ressourcen schonen.