Potsdam liegt bei Renten für Frauen in Berlin und Brandenburg vorne
Dargestellt sind die Kreise mit höchster und niedrigster Rente in Berlin und Brandenburg. Ausgewiesen wird der durchschnittliche Rentenzahlbetrag im Jahr 2023 in Euro, also die monatlich ausgezahlte gesetzliche Rente nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen, die aus eigenen Rentenansprüchen erworben wurde.
In Potsdam bekommen Frauen die höchsten Renten bundesweit. Mit 1.314 Euro sind sie rund 40 Prozent höher als im Bundesdurchschnitt. Unter den fünf deutschen Landkreisen mit den höchsten Rentenzahlbeträgen bei den Frauen sind zudem Frankfurt (Oder) und Cottbus. Schlusslicht in Brandenburg ist Elbe-Elster mit einem Rentenzahlbetrag von 1.160 Euro für Frauen. Männer erhalten dort 17 Prozent mehr Geld. Auch in Brandenburg zeigt sich, dass in den ostdeutschen Bundesländern die Rentenzahlbeträge von Frauen deutlich enger an denen der Männer liegen.
In Berlin erhalten Frauen einen durchschnittlichen Rentenzahlbetrag von 1.122 Euro. Das ist 20 Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt. Die Gender Pension Gap ist in Berlin vergleichsweise klein. Männer bekommen mit 1.345 Euro hier 20 Prozent Geld mehr als die Frauen in Berlin.
Prognos hat im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) die Rentenzahlbeträge auf Landkreisebene für das Jahr 2023 ermittelt. Basis sind verfügbare Daten für die regionale Verteilung aus dem Jahr 2021 sowie Daten für Bund und Bundesländer bis 2023.