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Konjunktur & Märkte

„Zinsanhebung ist folgerichtig"

Zur EZB-Entscheidung, den Einlagezinssatz von 2,00 auf 2,25 Prozent zu erhöhen, erklärt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen:

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© Unsplash

„Die Zinsanhebung ist angesichts einer Inflation von zuletzt 3,2 Prozent im Euroraum und einer Kerninflation von 2,5 Prozent folgerichtig. Die EZB muss handeln, bevor sich der Preisdruck von den Energiepreisen auf andere Bereiche der Wirtschaft ausweitet. Sie kann es sich nicht leisten, erneut hinter der Inflationsdynamik zurückzubleiben.

Bei einem Angebotsschock wie dem Irankrieg bleibt der geldpolitische Spielraum jedoch begrenzt. Zinspolitik dämpft Nachfrage, beseitigt aber nicht den Angebotsschock selbst und damit nicht die eigentliche Inflationsursache. Im Vordergrund der Entscheidung steht deshalb weniger die unmittelbare Bekämpfung des Energiepreisschocks als die Verhinderung von Zweitrundeneffekten und die Wahrung der geldpolitischen Glaubwürdigkeit.“

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