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Verbraucher-Perspektive

Kreislaufwirtschaft betrifft auch Verbraucher/-innen Link kopieren

Bei einer Kreislaufwirtschaft werden Wertstoffe im Kreislauf geführt und gehen nicht verloren. Besonders Verbraucher/-innen können erheblich zur Kreislaufwirtschaft beitragen, indem sie die Trennhinweise auf Verpackungen beachten und ihren Müll richtig trennen. Ohne die Beteiligung der Verbraucher/-innen ist ein Übergang zur Kreislaufwirtschaft nicht möglich. Unternehmen müssen mehr tun, um Informationslücken zu schließen und sicherstellen, dass Verbraucher/-innen sensibilisiert werden. Das Verhalten der Verbraucher/-innen, ist entscheidend für die Verwirklichung der Kreislaufwirtschaft, etwa ob sie sich an Recycling- oder Rücknahmeaktionen beteiligen oder innovative Kreislaufprodukte oder -dienstleistungen ausprobieren.

Darüber hinaus müssen Verbraucher/-innen darüber informiert werden, welchen Beitrag sie konkret leisten können. So ist nicht immer klar, dass es einen Unterschied zwischen „wieder verwertbaren“ und „recycelten“ Verpackungen gibt. Wiederverwendbare Kunststoffverpackungen, gelangen nur dann zurück in eine Kreislaufwirtschaft, wenn die Verpackung von Verbraucher/-innen ordnungsgemäß entsorgt wird, damit sie recycelt werden kann. Im Gegensatz dazu ist die Herstellung von Verpackungen aus recycelten Materialien eine echte Kreislaufinitiative. Wenn Verbraucher/-innen diesen Unterschied kennen, werden sie dies im besten Fall bei der Kaufentscheidung berücksichtigen. Der Druck auf Unternehmen, auf recycelte Verpackungen umzustellen, könnte so erhöht werden.