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Faktencheck aus der Wissenschaft

Klimawandel als Brandbeschleuniger Link kopieren

Wissenschaftlich ist belegt, dass der Klimawandel Entwicklungen wie Dürre und eine erhöhte Waldbrandgefahr begünstigt. Eine Studie internationaler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Sarah Kew vom niederländischen Koninklijk Nederlands Meteorologisch Instituut (KNMI) kommt zu dem Ergebnis, dass der menschengemachte Klimawandel deutlich zur Wahrscheinlichkeit und Intensität der europäischen Dürre 2026 beigetragen hat. Entscheidend sei hier vor allem eine höhere Verdunstung infolge steigender Temperaturen. 

Eine weitere Analyse der wissenschaftlichen Initiative World Weather Attribution (WWA) zeigt, dass der Klimawandel die Wahrscheinlichkeit des Zusammentreffens mehrerer Faktoren erhöht, die wiederum schwere Waldbrände in Frankreich und Spanien bedingen können. Dazu gehört eine Kombination aus nassen, milden Wintern, die das Pflanzenwachstum begünstigen sowie langanhaltenden Trockenperioden im Frühjahr, in denen die Vegetation austrocknet und sich zu Zunder für Brände in heißen Sommern entwickelt. 

Solch intensive Waldbrände wie in Südwesteuropa treten in Deutschland aktuell nicht auf. „Allerdings kann mit fortschreitender Klimaerwärmung und damit einhergehenden noch stärkeren Hitze- und Dürrephasen für die Zukunft auch nicht ausgeschlossen werden, dass es auch in Deutschland zu derartig heftigen Waldbränden kommt“, sagt Klimaforscher Robert Wagner vom Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS). 

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