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Branchen-Perspektive

IT-Sicherheit und Cyberversicherung gehen Hand in Hand Link kopieren

Eine Cyberversicherung kann Unternehmen vor den finanziellen Folgen einer Cyberangriffs schützen. Die Versicherung leistet nicht nur bei Datendiebstahl und Betriebsunterbrechungen, sondern übernimmt auch die Kosten für die IT-Forensik und die Krisenkommunikation. Ein wichtiger Baustein einer Cyberversicherung sind die Service-Leistungen. Sie beginnen mit Hilfe bei der Prävention und mit Schulungen der Mitarbeiter/-innen, sind aber insbesondere im Fall einer Cyberattacke von unschätzbarem Wert: Ist das Unternehmen versichert, schickt die Versicherung IT-Experten/-innen, Kommunikationsberater/-innen und spezialisierte Anwältinnen und Anwälte. Die IT-Spezialisten/-innen stoppen den Angriff und sichern Beweise, Anwälte und PR-Spezialistinnen informieren Kunden, Lieferanten und Behörden, während PR-Maßnahmen den guten Ruf schützen. Die Versicherung tut also alles, um den Schaden so gering wie möglich zu halten und das Unternehmen so schnell wie möglich wieder sicher ans Netz zu bringen. Und genau dazu sind die meisten kleinen und mittleren Unternehmen aus eigener Kraft heute schlicht nicht in der Lage – das Netzwerk der Versicherung hingegen sehr wohl.

Vor dem Abschluss einer Versicherung bestehen die Versicherer in der Regel aber darauf, dass bestimmte Standards der Cybersicherheit erfüllt sind. Sie prüfen die digitale Sicherheit ihrer Kunden, weisen auf Sicherheitslücken hin und fordern – falls notwendig – Verbesserungen ein. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Angriffs und die damit verbundenen Schäden bleiben beherrschbar. So verbessern Versicherer die Cyber-Sicherheit der Wirtschaft und tragen dazu bei, den Standort Deutschland und jeden hier tätigen kleinen und mittelständischen Unternehmer zu stärken.