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Unterschiedliche Brandrisiken

Brandgefahr: nicht häufiger, aber unter Umständen anders Link kopieren

Für 2024 registrierte der GDV insgesamt 13.600 Brände kaskoversicherter Pkw aller Antriebsarten. Die Zahl erlaubt allerdings keinen direkten Vergleich der Brandquoten einzelner Antriebsarten, weil Verbrenner und Elektroautos gemeinsam erfasst sind. Die belastbare Aussage lautet deshalb: In den Versicherungsdaten finden sich bislang keine Hinweise auf ein höheres Brandrisiko von E-Autos. Brennende E-Autos sind in den Medien allerdings präsenter, was zu einer verzerrten Wahrnehmung bezüglich der Häufigkeit von Brandereignissen führt. 

Bei einem Brand der Antriebsbatterie unterscheidet sich der Verlauf. Durch Überhitzung oder einen Defekt kann es zu einem sogenannten thermischen Durchgehen („Thermal Runaway“) kommen: Einzelne Batteriezellen überhitzen, die Reaktion greift auf weitere Zellen über. Das kann zu einer Kettenreaktion und einem Brand führen. Die Batterie muss dann intensiv und über längere Zeit gekühlt werden. 

Pauschale Parkverbote für Elektroautos in Garagen lassen sich aus den bisherigen Schadenstatistiken nicht ableiten. Für das Laden gilt jedoch: Die elektrische Anlage muss geeignet sein und fachgerecht installiert werden. Fest installierte Ladeeinrichtungen und die Einhaltung der technischen Schutzvorgaben reduzieren Risiken für Fahrzeuge und Gebäude.  

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