Pkw-Unfälle

Viele Blech­schä­den in der Advent­s­zeit – Ver­si­che­rer mah­nen zur Vor­sicht

Dunkelheit, Regen, Reifglätte und nasses Laub führen in den letzten Wochen des Jahres zu überdurchschnittlich vielen Verkehrsunfällen. Nach Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ist die Gefahr von Sachschäden im November und Dezember am höchsten, in der Adventszeit sind diese Schäden 14 Prozent häufiger als im Jahresdurchschnitt.

„Viele Fahrer stellen sich zu langsam auf die schlechteren Straßen- und Sichtverhältnisse ein und fahren weiter wie im Sommer. Dabei sollten sie jetzt langsamer fahren und den Sicherheitsabstand erhöhen“, rät Siegfried Brockmann, der die Unfallforschung der Versicherer (UDV) leitet. Nach Weihnachten haben sich die meisten Autofahrer offenbar an den Winter gewöhnt: Bis Ende März kommt es zu vergleichsweise wenigen Sachschäden.

Wie aus den Zahlen des GDV weiter hervorgeht, führen die vielen Unfälle im Winter zwar zu mehr Sachschäden, allerdings sind verletzte Personen in den Monaten von Dezember bis März seltener als im Jahresdurchschnitt. Hier stellten die GDV-Statistiker einen Schwerpunkt in den Monaten April bis August fest.

Insgesamt regulieren die Kfz-Haftpflichtversicherer jedes Jahr mehr als 2,5 Millionen Pkw-Unfälle mit reinen Sachschäden und rund 250.000 Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kommen.

Zur Startseite