Man­geln­der Ver­si­che­rungs­schutz

Nur die Hälfte der Gebäude in Deutsch­land sind rich­tig gegen Natur­ge­fah­ren ver­si­chert

In Deutschland sind lediglich 50 Prozent der Gebäude gegen Naturgefahren wie Hochwasser und Überschwemmung versichert. Die Unterschiede sind zwischen den einzelnen Bundesländern gravierend. Das zeigt eine Grafik, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlicht hat.

Viele Eigentümer unterschätzen die Gefahr starker Regenfälle für ihr Haus. Oder sie schätzen den Umfang ihrer Wohngebäudeversicherung falsch ein. Denn in vielen älteren Verträgen sind oft nur die Naturgefahren Sturm oder Hagel versichert, nicht jedoch Starkregen und Hochwasser. Ihnen fehlt der Zusatzbaustein Naturgefahrenversicherung, in der Fachsprache Elementarschadenversicherung

Überschwemmungen können Häuser zerstören. Die finanziellen Folgen für den Neuaufbau übernimmt die Versicherung. „Hausbesitzer sind gut beraten, ihr Wohneigentum gegen alle Wetterrisiken abzusichern“, sagt GDV-Präsident Wolfgang Weiler. 


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