16.12.2015
Schwerpunkt

So funktioniert Solvency II

Nach jahrelangen Vorbereitungen gilt für die europäische Versicherungswirtschaft seit dem 1. Januar 2016 ein neues, einheitliches Aufsichtssystem. Was sich durch Solvency II ändert und wie das neue System funktioniert, lesen Sie auf dieser Schwerpunkt-Seite – in Wort, Bild und Grafik.

 
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Säule 1: Kapitalanforderungen

Unter Solvency II müssen Versicherer über so viel Kapital verfügen, dass sie selbst Negativereignisse verkraften können, die, statistisch betrachtet, nur einmal in 200 Jahren auftreten – beispielsweise Großschäden durch Naturkatastrophen oder extreme Verwerfungen an Aktien- und Anleihemärkten. >> mehr…

 
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Säule II: Governance und Risikomanagement

Solvency II macht die Versicherungsaufsicht mathematischer – doch entscheiden weiterhin Menschen und nicht Computer darüber, welche Risiken ein Unternehmen eingeht: Der Grundsatz unternehmerischer Vorsicht bleibt auch im neuen Regulierungssystem bestimmend. >> mehr…

Interaktive Onlinegrafik

Die interaktive Onlinegrafik macht das Drei-Säulenmodell von Solvency II anschaulich und zeigt Prinzipien und Funktionsweisen des neuen Aufsichtssystems.
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Säule III: Berichtspflichten

Solvency II ist Aufsichts- und Frühwarnsystem zugleich. Damit es funktioniert, müssen Unternehmen über ihre Finanzlage, Risiken und wesentliche Geschäftsbereiche berichten – und zwar nicht nur der Aufsichtsbehörde, sondern auch der Öffentlichkeit.
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