Leistungen der Versicherer bei Wildunfällen steigen stetig
Die Grafik zeigt die Entwicklung bei den Leistungen der Versicherer sowie die Zahl der Wildunfälle in den vergangenen elf Jahren. Die Schäden durch Wildunfälle stiegen 2025 auf mehr als 1,2 Milliarden Euro. Das sind 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Anzahl der Wildunfälle blieb mit rund 276.000 zwar nahezu konstant. Die dadurch entstanden Schäden sind aber deutlich teurer geworden.
Nach einem Wildunfall übernimmt die Teil- oder Vollkaskoversicherung die Kosten für Schäden am eigenen Fahrzeug – vorausgesetzt, es handelt sich um sogenanntes Haarwild wie Rehe oder Wildschweine. Einige Versicherer haben ihren Schutz inzwischen erweitert und decken auch Unfälle mit weiteren Tierarten oder sogar Tieren aller Art ab. Wichtig für Versicherte: Ein Wildunfall wirkt sich nicht auf den Schadenfreiheitsrabatt aus. In der Teilkaskoversicherung, in der Wildunfälle versichert sind, gibt es keine Schadenfreiheitsklassen.