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Cybersicherheit

Berliner Datenklau als Weckruf: Cyber-Prävention ist notwendiger denn je

Angesichts des Cyberangriffs auf das Berliner Landesnetz bekräftigt die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des GDV, Anja Käfer-Rohrbach, die Notwendigkeit eines ausreichenden IT-Sicherheitsschutzes.

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© pexels / pixabay

In Deutschland mehren sich Cyberangriffe auf Wirtschaft und Verwaltung. Jüngstes Beispiel, die Hackergruppe „Rhysida“, die nach einem Angriff auf Teile der Berliner Senatsverwaltung 1,4 Millionen gestohlene Dateien im Darknet veröffentlichte. Darunter befinden sich auch persönliche und sensible Informationen von Bürgerinnen und Bürgern. Laut Medienberichten erfolgte der Cyberangriff über eine einfache Phishing-Mail. Anja Käfer-Rohrbach, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), bekräftigt die Notwendigkeit ausreichender Prävention und Schulungsmaßnahmen:

„Der Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz zeigt, dass Cyber-Sicherheit viel höher priorisiert werden muss. Die Bedrohung durch Cyberattacken auf Kommunen, Landes- und Bundesbehörden sowie Unternehmen bleibt hoch. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des GDV ist jedes fünfte Unternehmen in Deutschland betroffen. Besonders häufig geraten kleine und mittlere Betriebe ins Visier von Kriminellen. Die Annahme zu klein oder zu unwichtig zu sein, ist ein gefährlicher Trugschluss.

Unternehmen sollten in ihre IT-Sicherheit investieren, um sich gegen Angriffe zu schützen. Auch Mitarbeiterschulungen auf aktuellem Stand der Betrugsmaschen sind eine wichtige Maßnahme, um die Sicherheit zu erhöhen. Ein angemessenes IT-Sicherheitsniveau ist zudem Voraussetzung für einen wirksamen Versicherungsschutz. Eine Cyberversicherung hilft im Ernstfall, existenzielle Kosten abzuwenden. Wie wirkungsvoll Schutzmaßnahmen sind, zeigt die Geschäftsstatistik des GDV. Nur etwa drei Prozent der versicherten Unternehmen wurden Opfer eines Cyberangriffs. IT-Sicherheit und Versicherungsschutz gehören zusammen.“

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