Regio­nal­klas­sen in Bay­ern

Bay­ern: Bes­sere Ein­stu­fun­gen für 1,2 Mil­lio­nen Auto­fah­rer

Wo verursachen Autofahrer viele und teure Schäden, wo kracht es nur selten? Um das herauszufinden, berechnet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) jedes Jahr die Schadenbilanzen der rund 400 Zulassungsbezirke in Deutschland und teilt sie unverbindlich in Regionalklassen ein.

Für die rund 6,7 Millionen Autofahrer in den 97 bayerischen Bezirken hält die heute veröffentlichte Regionalstatistik des GDV überwiegend gute Nachrichten bereit: Für fast 1,2 Millionen Autofahrer in 19 Zulassungsbezirken gelten künftig niedrigere Regionalklassen in der Kfz-Haftpflichtversicherung, unter anderem in  Regensburg, Cham, Freising, Starnberg und den Landkreisen Aschaffenburg und Bayreuth. Im Berchtesgadener Land verbessert sich die Einstufung gleich um zwei Klassen. Höhere Einstufungen ergeben sich dagegen für rund 700.000 Autofahrer in zwölf Zulassungsbezirken, darunter in Bayreuth, Erding und Altötting. Die beste Schadenbilanz erreichten Autofahrer in Kronach, in Ingolstadt war die Schadenbilanz am schlechtesten.

In den Kaskoversicherungen ist das Ergebnis ausgeglichen: Für 85 Prozent der rund 5,7 Millionen Kaskoversicherten in Bayern bleibt alles beim Alten, jeweils 7 Prozent rutschen in eine höhere oder niedrigere Klasse.



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