In Fußballbundesliga geht es in 34 Spieltagen um die sogenannte „Salatschüssel“. So nennen Spieler, Trainer und Fans den runden Wanderpokal, den die beste Mannschaft erhält und auf dem alle deutschen Meister seit dem Jahr 1903 eingraviert sind. Sie misst 59 Zentimeter, wiegt elf Kilo, ist mit zehn Turmalinen verziert und über eine Summe von 50.000 Euro versichert. Auf der wohl „schönsten Salatschüssel der Welt“ (Gerhard Delling) finden sich neben den üblichen Verdächtigen auch in Vergessenheit geratene oder bereits aufgelöste Vereine wie der FC Phönix Karlsruhe (1909) oder Holstein Kiel (1912). Verliehen wird die Schale erst seit 1949, sie ersetzte damals die im Zweiten Weltkrieg verschollen geglaubte Victoria-Trophäe.

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