Er ist atemberaubend schön und bewegt sich mit einer Eleganz, die ihresgleichen sucht – das Rüstzeug für eine Karriere im Showgeschäft war El Negro in die Wiege gelegt. Und doch wäre aus ihm womöglich nicht mehr als eine Zooattraktion geworden, wenn nicht eine Tragödie hinzugekommen wäre: Seine Mutter verstieß den Kleinen nach der Geburt. Der aufgrund eines Gendefekts schwarze Leopard (auch als schwarzer Panther bekannt) wurde deshalb mit der Flasche aufgezogen. El Negro gewöhnte sich an die Menschen und wurde schließlich zum Star im Ensemble des Filmtierhofs Simbeck in Bayern, der ihn für Auftritte in Film, Fernsehen und Magazinen trainiert. Mal geht es um den Werbeclip eines TV-Senders, mal um ein Fotoshooting mit Topmodels. Und wie es einem echten Star gebührt, ist El Negro angemessen versichert. Mit bis zu fünf Millionen Euro würde die Betriebshaftpflichtversicherung einspringen, wenn beim Transport zum Drehort etwas schiefgehen sollte. Dasselbe gilt, falls El Negro etwas kaputtmachen oder jemanden verletzen sollte. Theoretisch wäre auch eine Lebensversicherung für ihn denkbar. „Aber die wäre sehr teuer“, sagt seine Trainerin Barbara Obersojer. „Außerdem könnte man ihn ohnehin nicht ersetzen.“

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