Stellungnahmen
Nach­hal­tige Kapi­tal­an­lage

Neue CSR-Richt­li­nie stärkt Euro­pas ehr­gei­zige Nach­hal­tig­keit­sa­genda

Vom Beiwerk zum Game-Changer: Neue Standards für Nachhaltigkeitsberichte können einen Schub für die Investitionen in nachhaltige Unternehmen und Projekte auslösen.

Die Richtlinie der EU, die Corporate Sustainable Reporting Directive (CSRD), kann Finanzströme insbesondere dann erfolgreich in Nachhaltigkeitsprojekte lenken, wenn es mit ihr gelingt, die Transparenz, die Verfügbarkeit und die Qualität der relevanten Informationen zu verbessern. Das macht der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in einer Eingabe an die EU-Kommission im Rahmen einer Better Regulation Konsultation deutlich. „Investoren benötigen zuverlässige und vergleichbare Informationen, um bessere und nachhaltigere Investitionsentscheidungen treffen zu können. Mit der Richtlinie – falls sie denn so umgesetzt würde – käme die EU dabei einen großen Schritt weiter.“ sagt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des GDV.

Gleichzeitig müssten die Interessen der Unternehmen beachtet werden, die die Informationen erheben und bereitstellen müssen. Das bedeute für viele einen nicht unerheblichen Aufwand. Auch die Integration in das gesamte Nachhaltigkeitsinstrumentarium der Europäischen Union sowie eine klare Differenzierung zwischen den Informationsbedürfnissen der Investoren und der breiten Öffentlichkeit blieben an vielen Stellen offen, mahnt der GDV an. Insgesamt begrüße man den Entwurf der EU-Kommission aber. „Besonders ambitioniert ist insbesondere der Zeitplan, den die EU anstrebt. Erste Nachhaltigkeitsinformationen nach den neuen Regeln sollen schon 2024 für das Berichtsjahr 2023 vorliegen.“ ergänzt Jörg Asmussen. 

Eine Zusammenfassung sowie die ausführliche Stellungnahme des GDV an die EU-Kommission finden Sie hier: 

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