Stel­lung­nahme

IFRS für Lage­be­richt: Chance für abge­stimmte Finanz- und Nach­hal­tig­keits­be­richt­er­stat­tung

Das IASB soll die bislang unverbindliche Leitlinie für den Lagebericht zu einem vollwertigen IFRS-Standard weiterentwickeln. Der GDV unterstützt dies. Denn so werden drohende Doppelungen und eine Fragmentierung der Berichtspflichten vermieden.

Der Lagebericht ist wesentlicher Teil der Finanzberichterstattung eines Unternehmens – und sollte es auch bleiben. Dennoch ist klar, dass auch Nachhaltigkeitsaspekte im Lagebericht angemessen reflektiert werden sollten. Der GDV plädiert deshalb für eine enge Abstimmung von IASB (International Accounting Standards Board) mit dem neuen ISSB (International Sustainability Standards Board), um einen ganzheitlichen Ansatz bei der Unternehmensberichterstattung nach IFRS (International Financial Reporting Standards) sicherzustellen. Eine sonst drohende Doppelung und Fragmentierung von Berichtspflichten gilt es unbedingt zu vermeiden – sowohl aus Perspektive der Berichtsadressaten als auch der Unternehmen.

Wichtig ist zudem die Abstimmung der globalen Initiative der IFRS Stiftung mit den laufenden Arbeiten der EFRAG zu dem CSRD-Vorschlag der EU-Kommission. Die neuen Berichtspflichten und -standards auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit sollten so weit wie möglich kompatibel zueinander sein.

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