Poli­ti­sche Posi­tio­nen 2020: Ver­brau­cher­schutz

Pas­sende Rechte für die digi­tale Welt

Damit alle profitieren, muss der Rechtsrahmen aus der analogen Welt adäquat an den digitalen Fortschritt angepasst werden.

Der digitale Fortschritt wird sich beschleunigen und seine Wirkung auf nahezu alle Lebensbereiche verstärken. Suchmaschinen, Navigationsgeräte und andere digitale Helfer sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch nicht in der Versicherungswirtschaft, die etwa eine intelligente Bilderkennung zur schnelleren Abwicklung von Schäden verwendet. Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren von diesen Entwicklungen. Mit den neuen Möglichkeiten steigen aber auch die Risiken:  Was passiert etwa mit den Daten, die viele der Systeme in großen Mengen sammeln? Wie wird deren Sicherheit gewährleistet? Wie lassen sich Entscheidungen intelligenter Systeme nachvollziehen und im Zweifel korrigieren – etwa weil Menschen bei einer digitalen Personalauswahl systematisch ausgeschlossen werden? 

Kommissionen auf nationaler und europäischer Ebene haben sich mit diesen Fragestellungen befasst. Denn für den Gesetzgeber stellt sich die Aufgabe, den Rechtsrahmen aus der analogen Welt an den digitalen Fortschritt anzupassen. Zuvor allerdings sollte analysiert werden, ob der bestehende Rechtsrahmen dafür nicht ausreichend ist.

 

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