Sturm „Ben­net“ plagt Jecken

Wie Schä­den durch abge­sagte Rosen­mon­tags­um­züge ver­si­chert sind

Düsseldorf und Münster verschieben den Start ihrer Rosenmontagsumzüge - Bottrop, Duisburg und Oberhausen sagen ihn ab. Sturmwarnungen beeinträchtigen die Jecken.

Das Sturmtief "Bennet" lässt es jetzt krachen - und drückt auf die Stimmung in den Hochburgen.  Schon am Sonntag haben viele Städte und Karnevalsvereine beraten, ob es zu gefährlich ist, die Rosenmontagszüge starten zu lassen. In einigen Städten fiel das Votum nun negativ aus.

Wetterbedingte Ausfälle sind versicherbar

Das finanzielle Risiko, dass ein Rosenmontagsumzug wetterbedingt abgesagt werden muss, kann mit einer Veranstalterausfallversicherung abgesichert werden – ähnlich wie bei großen Sportveranstaltungen wie einer Fußball-Weltmeisterschaft oder den Olympischen Spielen.

Versichert sind Vermögensschäden, wenn die Veranstaltung abgesagt, verschoben und nur eingeschränkt möglich ist. Dazu gehören die Kosten für Dienstleister, die vom Veranstalter beauftragt wurden - etwa das Sicherheitspersonal, die Müllbeseitigung, Sanitätsversorgung oder Cateringfirmen.

Je nach Ausgestaltung der jeweiligen Verträge werden auch nicht gezahlte Sponsorengelder von der Ausfallversicherung übernommen. Sollten die Rosenmontagsumzüge nachgeholt werden, können die Kosten für eine Neuplanung ebenso versichert werden wie die Anschaffung neuer Kamelle.

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