Poli­ti­sche Posi­tio­nen 2016

Ver­brau­cher­schutz – Finan­z­auf­sicht und Bran­che­nini­tia­ti­ven sichern hohes Niveau

Verbraucherpolitisch ist derzeit viel in Bewegung: Der Verbraucher ist weiter in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt, die Marktwächter haben erste Ergebnisse vorgelegt und auf EU-Ebene werden zunehmend präventive Ansätze beim Verbraucherschutz diskutiert.

Klimawandel, Digitalisierung und Demografie – globale und gesellschaftliche Megatrends stellen neue Herausforderungen an Verbraucher und Unternehmen. Schadenrisiken für das Eigenheim müssen gedeckt, Daten geschützt und die Vorsorge sicher sein für ein auskömmliches und langes Leben in einer alternden Gesellschaft. Die deutschen Versicherer übernehmen diese Risiken und Herausforderungen und entwickeln ihre Produkte entlang der Kundenbedürfnisse.

In Zeiten rasanter Veränderungen ist für die Verbraucher dabei vor allem eines entscheidend: Verlässlichkeit. Die staatliche Regulierung spielt dabei eine ganz zentrale Rolle. Die Kombination aus einer mandatsstarken Finanzaufsicht und freiwilligen Brancheninitiativen ist ein Garant für ein hohes Verbraucherschutzniveau auf dem deutschen Versicherungsmarkt. Damit können sich Verbraucher darauf verlassen, sichere Produkte angeboten zu bekommen.

Der Kontakt zu den Kunden ist der Dreh- und Angelpunkt des Versicherungsgeschäfts. Wegen des andauernden Zinstiefs werden sich Verbraucher noch intensiver um ihre Geldanlage kümmern müssen. Damit steigt der Bedarf für kompetente Finanzberatung. Deshalb haben Versicherer ein ureigenes Interesse an der konsequenten Verbesserung der Beratungsqualität. Hier haben die deutschen Versicherer in den vergangenen Jahren neue Maßstäbe gesetzt: Mit dem Verhaltenskodex für den Vertrieb wurden die Verbraucherinteressen branchenweit in den Fokus gerückt.

Überdies verpflichten sich Versicherungsvermittler mit der Weiterbildungsinitiative „gut beraten“ zu umfangreichen Fortbildungsmaßnahmen. Auch dem gestiegenen Interesse der Kunden an Vorabinformationen wurde Rechnung getragen. So ermöglicht die Informationsplattform „Kompass Naturgefahren“ Verbrauchern eine erste Einschätzung ihres individuellen Naturgefahrenrisikos.

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