Schadenverhütung
Kon­sul­ta­ti­ons­ver­fah­ren VdS 2019 (03)

Über­span­nungs­schutz in Wohn­ge­bäu­den (Aktua­li­sie­rung)

Die Anzahl der Blitze in Deutschland ist rückläufig. Hingegen nehmen die Leistungen der Hausrat- und Gebäudeversicherung für Blitz- und Überspannungsschäden zu. Die überarbeitete Publikation hat neben redaktionellen Änderungen die aktuelle Normenlage berücksichtigt.

Für das Jahr 2018 geht man von 290.000 Schadenfällen aus und Leistungen für ca. 280 Mio. Euro. Die Durchschnittschäden werden teurer. Dies liegt nicht zuletzt an den vielen elektronischen Betriebsmitteln in Wohnungen und einem Zuwachs bei der technischen Gebäudeausrüstung (TGA). Hierzu kann man auch die Smart Home-Systeme zählen.

Der Überspannungsschutz entwickelt sich weiter und das spiegelt sich in den technischen Regelwerken. Beispielsweise bei dem geforderten Einbau von Überspannungsschutz der elektrischen Anlage bei der Einspeisung im Wohngebäude. 

Die überarbeitete Publikation hat neben redaktionellen Änderungen die aktuelle Normenlage berücksichtigt. Grundlage für die Inhalte von VdS 2019 sind Empfehlungen aus den Erfahrungen von Schadenversicherern und Bestimmungen aus anerkannten Technischen Regeln. Somit weisen die Inhalte auch nur auf einige aus dem Sachschutz bedeutende Punkte hin. Sie sind keine abschließende Planungs- und Errichtungsgrundlage.

Weitere Informationen und Einzelheiten zum Konsultationsverfahren finden Sie auf der Internetseite vds.de/de/richtlinien/entwuerfe-gdv/.

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