Pfingst­sturm 2014

Stürme wie "Ela" kön­nen alle zwei bis drei Jahre statt­fin­den

Vor einem Jahr am 9. und 10. Juni 2014 fegte Sturmtief „Ela“ vor allem über Nordrhein-Westfalen hinweg. „Ela“ geht als zweitteuerster Sommersturm der vergangenen 15 Jahre in die Bücher der Sachversicherer ein. Statistisch erwartet die Versicherungswirtschaft alle zwei bis drei Jahre einen Sturm dieses Schadenausmaßes.

Allein für beschädigte Häuser und Hausrat leisteten die Versicherer 400 Millionen Euro an ihre Kunden. Mehr als 250.000 versicherte Sachschäden sind Elas Bilanz. Das Besondere an „Ela“: Entgegen sonstigen Sommerstürmen hinterließ er an Gebäuden kaum Hagelschäden. Die Wucht des Sturms und davon umgerissene Bäume brachten die immense Zerstörung. Hinzu kamen etwa 250 Millionen Euro Versicherungsleistungen für rund 100.000 zerstörte Autos.

Eine im Jahr 2011 veröffentlichte Studie von Versicherern und führenden Klimaforschern zeigt, dass Sturmschäden bis zum Jahr 2100 um mehr als 50 Prozent zunehmen könnten, sommerliche Unwetter sogar noch darüber hinaus. Besonders schadenträchtige Stürme mit einer Intensität, wie sie heute alle 50 Jahre vorkommen, könnten zukünftig alle 10 Jahre eintreten.

Insgesamt leisteten die Sachversicherer im Jahr 2014 rund 1,2 Milliarden Euro für Stürme, Starkregen und Hagel.



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