Sport­boote

So kön­nen Brände im Win­ter­la­ger ver­mie­den wer­den

Sportboote sind nicht nur während der Saison, sondern auch im Winterlager Gefahren ausgesetzt. Ein Risiko besteht insbesondere durch Brände in Hallen und Freilagern.

Im vergangenen Winter wurden allein durch die drei größten Brände rund 350 Schiffe beschädigt und ein Schaden von knapp 18 Millionen Euro verursacht. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rät daher allen Freizeitkapitänen, in den Winterlagern einige Tipps zu beherzigen.

1. Offenes Feuer unterlassen

An Bord und in der Halle nicht Rauchen, nicht mit offenem Feuer umgehen, keine Heiz- oder Kochgeräte betreiben.

2. Brennbare Flüssigkeiten entfernen

Gasflaschen, Benzinkanister und andere brennbare Flüssigkeiten nicht an Bord und außerhalb der Halle lagern. Fest eingebaute Kraftstofftanks zum Saisonende soweit wie möglich entleeren.

3. Akkus überprüfen

Akkus vom Bordnetz trennen und gegebenenfalls warten. Akkus nicht an Bord und nicht in der Halle aufladen, sondern in speziell dafür vorgesehenen Räumen, die ausreichend belüftet sind.

4. Strom abschalten

Allen elektrischen Geräten nach Gebrauch die Stecker ziehen. Außerhalb der festgelegten Arbeitszeiten die Stromversorgung in der Halle abschalten.

5. Draußen arbeiten

In einer Halle keine feuergefährlichen Arbeiten (Farbspritz-, Sandstrahl-, Schneid-, Schweiß-, Löt- oder Brennarbeiten) vornehmen.

6. Auf die richtige Abdeckung achten

Die Boote nicht mit leichtentzündbaren Planen abdecken.

7. Feuerlöscher bereitstellen

Bordeigene Feuerlöscher so platzieren, dass sie vom Hallenboden aus gut zugänglich und griffbereit sind. In einer Halle muss für alle 150 Quadratmeter ein Pulverlöscher mit mindestens 6 kg Füllmenge an gut zugänglicher Stelle positioniert sein.

Merkblatt

Ein ausführliches Merkblatt des GDV für das Winterlager ist auf den Skipperinfo-Seiten zu finden.

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